In der Schule unserer 12-jährigen Tochter unterrichtet jetzt eine Lehrerin aus der Ukraine, die mein Mann und ich bereits kennenlernen durften. Es ist eine sehr schöne junge Frau, die für eine Lehrerin ungewöhnlich elegant gekleidet war und sogar High Heels trug. Sie spricht perfekt deutsch und unterrichtet Biologie und Chemie, was den Schülern neuerdings mehr Spaß macht. Allerdings soll sie beim Thema Sexualkunde einige merkwürdige Aussagen gemacht haben. Diese gingen in die Richtung, dass Mädchen und Jungs nur ‚normalen‘ Sex haben sollten, wenn sie Kinder bekommen wollen. Ansonsten könnten schon junge Mädchen Oralsex praktizieren, weil so das Thema Empfängnisverhütung nicht relevant sei. Unsere Tochter hat es so verstanden, dass die Lehrerin die Mädchen ermutigt hat, den Jungs einen zu blasen. Allerdings gilt das nur für einen Jungen mit dem das Mädchen ‚geht‘, also eine Art fester Freund, und bei dem wäre es wichtig, ihm ‚Freude zu bereiten‘.
Mein Mann und ich sind uns noch nicht ganz sicher, ob unsere Tochter das richtig wiedergibt, oder etwas dazu erfindet oder anders darstellt. Wir finden nicht, dass eine 12-Jährige Oralsex praktizieren sollte um ihrem Freund Freude zu bereiten. Andererseits verstehen wir die Logik, dass oraler Sex sicherer ist als vaginaler, wenn die Frage der Verhütung nicht klar geregelt ist. Was sollen wir jetzt tun? Wir möchten der netten Lehrerin keine Probleme bereiten, falls die Aussage falsch verstanden wurde. Was ratet Sie uns?
Sandra (45)
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